Produktionsminus in Metall- und Elektroindustrie 16. Feb. 2024 Lesezeit: ca. 1 Minute

Metall- und Elektroindustrie: Arbeitgeberverband prognostiziert Produktionsrückgang

Der Verband Gesamtmetall prognostiziert einen Rückgang der Produktion in der Metall- und Elektroindustrie. Dies spiegelt die pessimistische Einschätzung für die kommenden Monate wider.

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Metall- und Elektroindustrie vor Produktionsrückgang: Gesamtmetall warnt vor herausfordernden Zeiten.
Foto: PantherMedia/londondeposit

Die Metall- und Elektroindustrie, die in Deutschland fast 4 Mio. Menschen beschäftigt, betrachtet die kommenden Monate mit pessimistischer Einschätzung. Laut dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall wird in der Branche für das laufende Jahr mit einem Rückgang der Produktion um 2 % bis 3 % gerechnet.

„Mit Blick auf die schwache Auftragslage und den anhaltenden Pessimismus ist eine Fortsetzung des Abwärtstrends wahrscheinlich“, zitiert die dpa Worte des Gesamtmetall-Chefvolkswirts Lars Kroemer. 

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Auch die Erlöse außerhalb der Eurozone sinken

Im vergangenen Jahr hatte die Branche nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Produktionsplus von 2,6 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Gesamtmetall teilte mit, dass die Erholung jedoch in der zweiten Jahreshälfte 2023 ins Stocken geraten sei. Im vierten Quartal 2023 sei die Produktion zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen. Das Produktionsniveau liege damit wieder rund 10 % unter dem Niveau vor der Krise von 2018.

„Neben der Produktion waren auch Umsatz und Absatz im vierten Quartal weiter rückläufig“, kommentierte Kroemer. „Zusätzlich zum schwachen Inlandsgeschäft sinken vor allem die Erlöse außerhalb der Eurozone.“

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Die Branche verzeichnete im vierten Quartal einen Umsatzrückgang von 2,2 % und einen Absatzrückgang von 2,5 %. Gesamtmetall zufolge lag das Auftragsvolumen im Jahr 2023 um 5,1 % unter dem Wert des Vorjahres. Es wurde erwähnt, dass trotz der Erfassung von Großaufträgen zum Jahresende der Rückgang im vierten Quartal 2023 fortgesetzt wurde. Die Unternehmen bewerteten die Nachfrage weiterhin als schlecht. (dpa/ili)

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