Verschmelzung 05. Dez 2023 Lesezeit: ca. 1 Minute

TKMS plant Fusion mit Atlas Elektronik

Thyssenkrupp Marine Systems strebt eine Steigerung ihrer Schlagkraft an und plant dabei die Fusion mit einem weiteren Unternehmen innerhalb des Thyssenkrupp-Konzerns.

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Zukunftsweisende Allianz: TKMS und Atlas Elektronik vereinen maritime Expertise. (Symbolbild)
Foto: PantherMedia / mproduction

Die Kieler Werft Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) plant, ihre Schwerpunktbereiche zu verstärken. Dies beinhaltet auch die Integration von TKMS und der Bremer Thyssenkrupp-Sparte für maritime Elektronik, Atlas, wie Werftenchef Oliver Burkhard in einem internen Interview nach einer Führungskräftekonferenz mitteilte, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dabei sollte vermieden werden, dass eine Partei die andere benachteiligt. „Wir wollen das Starke der verschiedenen Kulturen bewahren und dabei etwas noch Stärkeres und Gemeinsames schaffen.“

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Klarheit für Mitarbeiter, Kunden und zukünftigen Eigentümer schaffen

Der Unternehmenschef betonte, dass das Vorhaben mit der erforderlichen Ruhe und Professionalität angegangen werden solle. Er hob hervor, dass die gesamte Mannschaft dafür benötigt würde. Burkhard äußerte, dass es feststünde, je zügiger Klarheit für die Mitarbeiter, Kunden und zukünftigen Eigentümer geschaffen würde, desto besser. Bis Ende September 2024 sollten die ersten Schritte umgesetzt werden.

„Wir sind kein geschlossenes Unternehmen“, sagte Burkhard dazu. „Wir sind fragmentiert und haben immer noch viel zu hohe Reibungsverluste. Wir werden alle Einheiten auf den Prüfstand stellen und das Beste aus allen Welten übernehmen – ohne es allen Recht zu machen und beliebig zu werden“, zitiert die dpa seine Worte. „Wir werden gemeinsam ein gemeinsames Unternehmen bauen, das als Einheit mit allen technologischen Kompetenzen wahrgenommen wird, die in unserer Industrie Benchmark sind“, sagte Oliver Burkhard.

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Weiterentwicklung von Marine Systems erlangen

Im November betonte Burkhard auf der Bilanz-Pressekonferenz des Mutterkonzerns Thyssenkrupp, dass die Eigenständigkeit von TKMS als unerlässlich angesehen werde. Er sah zusätzliche Wachstumschancen für die Kieler Werft aufgrund einer weltweit wachsenden Nachfrage und höherer Verteidigungshaushalte.

TKMS verfolge die Verselbstständigung, um in die Lage versetzt zu werden, die notwendigen Mittel für eine angemessene und ambitionierte Weiterentwicklung von Marine Systems zu erlangen. Dabei dürfe jedoch nicht abgewartet werden, bis die Selbstständigkeit tatsächlich erreicht sei.

Burkhard erklärte in dem Interview, dass die TKMS-Strategie auf Fokussierung setze. Künftig würden nur noch Dinge getan, die profitabel sind, und in Märkten agiert, in denen man wettbewerbsfähig ist. (ili/dpa)

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