Recruiting 03. Mai 2024 Lesezeit: ca. 2 Minuten

Lünendonk-Konjunkturindex Zeitarbeit: Unternehmen unter Druck

Im ersten Quartal sinken die Umsätze der Zeitarbeitsunternehmen um 2,2 %, während das schwierige wirtschaftliche Umfeld als größte Herausforderung vor dem Personalmangel gilt. Zudem setzen sie verstärkt künstliche Intelligenz ein, um Stellenanzeigen zu optimieren.

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Zeitarbeitsunternehmen unter Druck.
Foto: PantherMedia / Andriy Popov

Im ersten Quartal 2024 verzeichneten deutsche Zeitarbeitsfirmen weiterhin rückläufige Umsätze, die im Durchschnitt 2,2 % unter den Vorjahreswerten lagen. Gleichzeitig sank die Anzahl der Zeitarbeitskräfte um 5,9 %. Das anhaltend schwierige wirtschaftliche Umfeld und die daraus resultierende schwache Auftragslage stellen die Personaldienstleister vor große Herausforderungen. Zum ersten Mal wird das wirtschaftliche Umfeld als bedeutenderes Hindernis wahrgenommen als der Fachkräftemangel.

Diese Erkenntnisse stammen aus dem aktuellen Konjunkturindex Zeitarbeit, der quartalsweise vom Research- und Consulting-Unternehmen Lünendonk & Hossenfelder erhoben wird.

Umsatzentwicklung der Zeitarbeitsunternehmen

Die Umsatzentwicklung der Zeitarbeitsunternehmen zeigt im ersten Quartal 2024 eine differenzierte Dynamik. Während Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 50 Mio. € rund 3,7 % weniger als im Vorjahresquartal erwirtschaften, verzeichnen größere Unternehmen ein leichtes Umsatzwachstum von 0,3 %.

„Die unterschiedliche Umsatzentwicklung erklärt sich durch die Breite der angebotenen Dienstleistungen. Denn größere Unternehmen verfügen meist über ein breiteres Leistungsspektrum und können so Nachfrageschwankungen in einzelnen Segmenten besser ausgleichen: Entwickelt sich der Bereich Arbeitnehmerüberlassung negativ, treiben andere Segmente die Umsätze. Dafür spricht auch die rückläufige Entwicklung der Zeitarbeitskräfte, die sich im Größenvergleich der Unternehmen kaum unterscheidet“, erklärt Projektleiterin Lena Singer, Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder.

Wie die KI die Rekrutierungsprozesse beeinflusst

Die Personaldienstleister prognostizieren, dass künstliche Intelligenz (KI) am stärksten die Rekrutierungsprozesse beeinflussen wird. Etwa zwei von drei Zeitarbeitsunternehmen geben an, KI für die Erstellung und Optimierung von Stellenanzeigen einzusetzen (61 %), während ein Drittel der Befragten angibt, KI auch bei der Veröffentlichung dieser Anzeigen zu nutzen (35 %). Des Weiteren verwendet bereits ein Viertel der Befragten KI-Tools für die Kandidatensuche und das Matching.

Der Konjunkturindex Zeitarbeit für das erste Quartal 2024, der von Randstad unterstützt wird, beruht auf Daten von 101 Personaldienstleistern in Deutschland. Dieser Index ist Teil der Studienreihe, die seit Anfang 2023 veröffentlicht wird. (ili)

 

 

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