Caravan Salon 2021 16. Sep 2021 Von Peter Kellerhoff

Reisemobile: Günstig einsteigen

Seit der Corona-Pandemie boomen Reisemobile wie nie zuvor. Der Einstieg in dieses Reisevergnügen ist oft teuer. Dass es auch günstiger geht, beweisen die Kandidaten von Renault bis VW.

Der Micro-Camper


Foto: Volkswagen AG

Der VW Caddy California ist ein Micro-Camper, der über ein Ausklappbett und optional über eine ausziehbare Küche verfügt. Als Zubehör gibt es ein vollwertiges Wohnzelt für bis sechs Personen. Dieses verfügt über eine Art„Luftgestänge“, das heißt, es wird einfach mit einer Luftpumpe aufgestellt. Erhältlich ist der California in zwei Längen – 4,6 m oder 4,95 m. Ebenfalls optional möglich ist ein 1,4 m² großes Panoramaglasdach. Angetrieben wird der California konventionell mit Vierzylinder-Verbrennungsmotoren (Diesel und Benzin) zwischen 55 kW und 84 kW. Der Preis: ab 30 000 €.

Der Günstige


Foto: Clever

Der Van Clever Sunny 540 der Firma Clever ist ein budgetfreundlicher Campingbus. Auf Basis des Citroën Jumper bietet der 5,40 m lange Bus im Heck zwei gegenüberliegenden Sitzbänke (Dinette) sowie ein Bad hinter dem Fahrerhaus. Ebenfalls hinten befindet sich ein Einzelbett, das sich durch die Sitzgruppe zum Doppelbett verbreitern lässt. Die weitere Ausstattung des dieselbetriebenen, 88 kW starken Vans beinhaltet eine Fahrerhaus-Klimaanlage, eine Küchenzeile (Spüle-Kocher-Kombi, zwei Flammen) eine elektrische Trittstufe, Rahmenfenster und eine Dieselheizung. Der Preis: ab 30 000 €.

Der etwas andere


Foto: Flowcamper

Der Flowcamper Casper auf Basis des Volkswagen T6.1 möchte anders sein – und ist anders: bunte Farben, natürliche Materialien – kombiniert mit viel Technik. Innen gibt es massives Echtholz mit gewachsten Oberflächen. Die Stoffe tragen das Öko-Tex-Label. An Bord sind eine Solaranlage mit einem optionalen 90 Ah großen Batteriespeicher und eine 30-l-Kompressor-Kühlbox. Druckwasseranlage inkl. Außendusche, Zweiflammenkocher und ein flexibles Bett gehören auch dazu. Optional steht ein Klappdach zur Verfügung, das zwei zusätzliche Schlafplätze bietet. Das kann zudem als Sonnenterrasse dienen. Der Preis: ab 52 000 €.

Der Ungewöhnliche


Foto: Hotomobil

Der Ronin XL von Hotomobil hat als Basis einen Fiat Doblo. Der 5,40 m lange und mit Alkoven 2,57 m hohe Ronin hat im Heck eine Rundsitzgruppe mit einem großen Tisch, die sich zu einer Liegefläche von 1,90 m x 1,20 m umbauen lässt. Im Alkoven befindet sich ein weiteres Bett mit den Maßen 1,90 m x 1,35 m. Des Weiteren stehen ein Zwei­flammkocher und ein Spülbecken zur Verfügung. Der Frischwassertank fasst 88 l, der Abwassertank 50 l. Optional kann ein Kühlschrank nachgerüstet werden, eine Gasinstallation ist bereits vorhanden. Der Hersteller betont, dass die Gewichtsverteilung von Vorder- und Hinterachse gleich sei (50:50), was für Vorteile bei Reisekomfort und Fahrdynamik sorge. Der Preis: ab 38 500 €.

Der Neue


Foto: Renault

Ab 2022 bietet Renault über sein Händlernetz einen eigenen Campingbus an: den Renault Trafic Spacenomad. Der klassisch ausgebaute Camper – Schrank- und Küchenzeile links sowie Klappsitzbank und Doppelbett (120 cm x 200 cm) unter dem Aufstelldach – wird in zwei Längen angeboten: 5,0 m und 5,4 m, wobei die längere Version hinten statt einer Zweiersitzbank über eine Dreiersitzbank verfügt. Die Rücksitzbank kann in ein 130 cm x 185 cm großes Bett verwandelt werden. Außen befinden sich eine Dusche sowie eine 220 cm x 235 cm große Markise. Abends sorgt LED-Beleuchtung für Wohlfühlatmosphäre. Diesel-Motoren zwischen 80 kW und und 125 kW sorgen für den Vortrieb. Der Preis: ab 53 000 €.

Das Platzwunder


Foto: Sunlight

Integrierte Wohnmobile – das heißt, ein nahtloser Übergang vom Cockpit in den Wohnbereich – bieten viele Platzvorteile. Der Sunlight I 67 S Adven­ture Edition ist für einen Integrierten für vier Personen sogar günstig. Zur Standardausstattung gehören Markise, dreifacher Fahrradträger, 22-Zoll-Flachbildschirm und Sat-Antenne sowie ein 167-l-Kühlschrank mit separatem Frosterfach (29 l). Steckdosen in der Heckgarage sorgen dafür, dass die E-Bikes immer aufgeladen sind. Die Dieselmotoren mit 9-Gang-Automatik leisten zwischen 103 kW und 118 kW – genug, um das fast 7 m lange Mobil voranzubringen. Von diesem Modell sind auch längere Versionen erhältlich (bis 7,41 m). Der Preis: ab 57 000 €.

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