Küchenhelfer 05. Aug 2021 Von Kathleen Spilok Lesezeit: ca. 3 Minuten

Kaffee und Tee frisch aufgebrüht

Wachmacher gefiltert, gekocht, extrahiert – eine Tasse dampfender Tee oder Kaffee rettet oftmals den Tag. Gleich morgens, im Mittagstief oder zur Verdauung wirkt Koffein in flüssiger Form Wunder. Wir zeigen Maschinen, die bei der Zubereitung helfen.

Solider Siebträger

Foto: Ranciliogroup

Siebträgermaschinen gelten unter Espressofans als Klassiker. Rancilio Silvia, eine 14-kg-Maschine mit Stahlgehäuse, gilt in der Siebträgerklasse als Einstiegsmodell. Es funktioniert mit einem Einkreissystem, hat also nur eine Brühgruppe, die entweder Heißwasser für das Espressobrühen liefert oder den Dampf zum Milchschäumen. Das Modell Silvia gibt es schon seit 1997, damals war der italienische Espressomaschinenbauer noch in Familienhand. Seit acht Jahren gehört Rancilio zur Ali Group in Mailand, die Großküchen auf der ganzen Welt mit Profigeräten ausstattet. Die neueste Version der Silvia hat als Update eine Abschaltautomatik bekommen und erfüllt damit EU-Vorgaben zur Energieeffizienz. Preis: ca. 569 €.

Mehr als nur kalter Kaffee

Foto: Hario

Der japanische Hersteller Hario hat einen dreistöckigen Glasturm für die kalte Kaffeeextraktion entwickelt. Ganz oben im „Clear Water Dripper WDC6“ steht das Wasserreservoir, das in einem schmalen Glashals mit Metallhahn endet. Darunter ein Becherglas mit Siebvorrichtungen und eine Kanne. Tropfen für Tropfen gelangt kaltes Wasser, getrieben von der Schwerkraft, durch ein Kaffeepulverbett ins Auffangglas. Die empfohlene Tropfengeschwindigkeit beträgt einen Tropfen pro Sekunde. Da kann die Zubereitung des Slow-Coffee schon mal 5 h dauern. Das Extrakt ist arm an Säure und Bitterstoffen und gilt als besonders bekömmlich. Kostet etwa 236 €.

Schnell zum Koffeinkick

Foto: Rommelsbacher

Aus Dinkelsbühl kommt eine Variante des traditionellen italienischen Espressokochers. Aufschrauben, Wasser in den unteren Teil einfüllen, Kaffeepulver ins Sieb und wieder zusammenschrauben. Espressokocher heißen die Geräte zwar. Tatsächlich bereiten sie Mokka zu. Der Geschmack ist weniger intensiv als beim Espresso, er soll aber magenfreundlicher sein. Beim Modell EKO von Kochgerätehersteller Rommelsbacher sitzt das Heizgerät im Zentralsockel, auf dem die Kanne während der Zubereitung steht. Das Gerät zieht weniger Strom als beispielsweise eine Filtermaschine und eignet sich deshalb für den mobilen Einsatz etwa beim Campen und im Wohnmobil. Die Stahlkanne liefert zwei bis vier Mokkas. Preis: Rund 80 €.

Nachhaltig kapseln

Foto: Simplecoffee.ch

Kapselkaffeemaschinen sind wegen der müllproduzierenden Kapseln nicht bei jedem beliebt. Wer von Nespresso- oder anderen Kapselmaschinen nicht lassen will, kann das Abfallproblem mit wiederverwendbaren Stahlkapseln, zum Beispiel von der Firma Simplecoffee, umgehen. Jede Sorte Kaffee kann wie in einen Pfeifenkopf mit einem Stempelchen in die Kapsel hineingedrückt werden. Der Schweizer Hersteller bietet Kapselformen für Nespresso-, Dolce-Gusto-, Lavazza- und Illy-Maschinen an. Das Starterpaket mit zwei Stahlkapseln kostet rund 100 €.

Filtern ist Kult

Foto: Moccamaster Sales

Die Filtermaschine Moccamaster wird in der Fabrik der Firma Technivorm im holländischen Dörfchen Amerongen handgefertigt. Vor über 50 Jahren haben sich die Holländer auf Filterkaffeemaschinen spezialisiert. Das Prinzip: Ein Kupferelement im Durchlauferhitzer sorgt für eine konstante Brühtemperatur von 93 °C bis 96 °C. Die Hitze treibt das Wasser durch ein Glasrohr im Wasserbehälter nach oben. Eine Neun-Loch-Dusche verteilt das Wasser gleichmäßig auf dem Kaffeepulver im Filter. Pluspunkte für Filterkaffeetrinker, die nachhaltig sein wollen: Moccamaster ist für eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegt. Und das mit Energieeffizienzvorrichtungen und im Retro-Design der 1970er-Jahre. Kostenpunkt: rund 229 €.

Te(e) wie Technik

Foto: Temial

Die Vorwerk-Tochter Temial ist aus einem Inhouse-Start-up hervorgegangen. Ein Team im bergischen Land und eins in Shanghai arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung der Teemaschine. Ihr Ziel: Die Verbindung moderner Technik mit chinesischer Teephilosophie. Die Temial bereitet losen Tee automatisiert in einer Aufgusskammer aus Glas zu. Bei Temial-Tees liest die Maschine für die passenden Brühparameter den Code von der Tüte ab. Auch individuelle Brühprofile zwischen 65 °C und 100 °C sind möglich. Sie bietet zudem smarte Features: Mit einer App kann das Gerät ferngesteuert oder das persönliche Trinkverhalten getrackt werden. Ab 599 € erhältlich.

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