Mobilfunk und Astronomie 15. Aug 2022 Von Rainer Bücken und Stephan W. Eder

Handys trüben den Blick ins All

Der Blick ins All wird immer schwieriger, denn die Kommunikationsindustrie knabbert an den Frequenzen. Besonders betroffen ist die Radioastronomie.

Das Radioteleskop Effelsberg im Ahrgebirge, Nordrhein-Westfalen, das zweitgrößte frei bewegliche Radioteleskop der Welt.
Foto: imago/blickwinkel/S. Ziese

Die Neugierde des Menschen ist schlichtweg unendlich. Wie das Weltall. Immer tiefer schauen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit den großen Lauschern, den Radioteleskopen, ins All. Doch was bisher erforscht werden konnte, das könnte in Zukunft dem Blick entzogen sein. So finden die Radioohren immer weniger Frequenzen, auf denen sie das All völlig ungestört beobachten können.

Es ist ein ungleicher Kampf: Hier die Wissenschaft, dort die geballte Wirtschaftsmacht der Telekommunikation und der Satellitenbranche. Oft gepaart mit nationalen Sicherheitsinteressen. Alle paar Jahre wird auf den Weltfunkkonferenzen darüber verhandelt, wer welche Frequenzen nutzen darf.

Lesen Sie auch: "Überlebenskampf der Radioastronomie"

„Dabei hat die Radioastronomie bestimmte geschützte Bänder, aber das ist nur ein Bruchteil der Frequenzen, die wir gerne benutzen könnten oder wollten“, sagt Michael Kramer, Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. Doch jede neue, kommerziell zugelassene Frequenz kann auch eine geschützte Nutzung behindern oder unmöglich machen.

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