91 % der Fläche abgedeckt 15. Mai 2024 Von Elke von Rekowski Lesezeit: ca. 2 Minuten

Deutschland führt beim 5G-Ausbau

Bei der 5G-Abdeckung liegt Deutschland im europäischen Vergleich weit vorne. Das zeigt ein jetzt vorgelegter Bericht des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV).

Bei der 5G-Abdeckung nimmt Deutschland einen Spitzenplatz in Europa ein.
Foto: panthermedia.net/ aha_x

Seit der Einführung der Digitalstrategie im August 2022 unter der Koordination des Bundesdigitalministeriums hat Deutschland Fortschritte im Bereich der digitalen Infrastruktur gemacht. Besonders der Ausbau des 5G-Netzes schreitet im europäischen Vergleich gut voran. Laut BMDV-Zwischenbericht sind mittlerweile 91 % der Fläche Deutschlands mit dem aktuellen Mobilfunkstandard 5G abgedeckt. Diese Zahl liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt von 81 %, was Deutschland zu einem der führenden Länder in Europa in Bezug auf die 5G-Versorgung macht.

Lesen Sie auch: Warum 5G immer wichtiger wird

Neben der Mobilfunkabdeckung wurden auch die Breitbandanschlüsse ausgebaut. 74 % der deutschen Haushalte verfügen mittlerweile über Gigabit-Anschlüsse, und fast jeder dritte Haushalt ist an das Glasfasernetz angeschlossen. Trotz dieser Fortschritte gibt es gerade bei den Glasfaseranschlüssen noch deutliches Spielraum nach oben.

Trotz 5G-Erfolg: Viele digitale Hürden noch nicht genommen

Die Bundesregierung sieht auch in anderen Bereichen der Digitalisierung Fortschritte, so zum Beispiel bei der Förderung von künstlicher Intelligenz (KI). Deutschland hat sich auf europäischer Ebene für einen innovationsfreundlichen Rechtsrahmen eingesetzt und ist auf G7-Ebene ein Vorreiter bei der Entwicklung einheitlicher Standards für KI. Zusätzlich fördert der Bund die KI-Forschung und -Anwendung, was Deutschland zu einem der führenden Länder im Bereich der KI-Patente macht. Trotz der Erfolge im technologischen Ausbau gibt es laut Zwischenbericht bei der Digitalisierung der Verwaltung Verbesserungsbedarf. Die Nutzungszahlen der Bund-ID mit 3,8 Mio. Bürgerinnen und Bürgern im Verhältnis zu rund 84 % Einwohnern zeigt, dass hier noch deutlicher Handlungsspielraum besteht. Immerhin werden Gesetze und Rechtsverordnungen des Bundes bereits ausschließlich auf digitaler Ebene verkündet.

Ebenfalls interessant: 5G-Nachfolger – Netzwerk-Analysen sind Voraussetzung für 6G-Forschung

Digitalisierung: Alle müssen mitziehen

„Unser Land ist in den letzten zwei Jahren spürbar digitaler geworden. Wir haben eine der höchsten 5G-Abdeckungen in Europa und können bald die letzten Funklöcher schließen“, zeigt sich Bundesdigitalminister Volker Wissing optimistisch. Deutschland müsse jetzt das hohe Tempo halten, um alle Ziele zu erreichen. „Gerade bei der Verwaltungsdigitalisierung sind noch dicke Bretter zu bohren“, räumt Wissing ein. Hier sei man auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen angewiesen. „Blockadehaltungen wie beim OZG 2.0 (Anm. d. Red. Onlinezugangsgesetz) gefährden unseren Fortschritt“, so der Minister. Alle staatlichen Ebenen in Deutschland müssten Digitalisierung zu ihrer Priorität machen.

Lesetipp: Sicherheitsrisiko 5G-Campusnetze?

Ein Beitrag von:

Stellenangebote

Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Fachingenieure/innen (w/m/d) für Architektur oder Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Hochbau

Potsdam
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Fachingenieur/in (w/m/d) für Gebäude-, Energie- und Versorgungstechnik

Cottbus, Potsdam
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Fachingenieure/innen (w/m/d) für Elektrotechnik

Cottbus, Potsdam
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Sachbearbeiter/in für Gebäude- und Energietechnik (m/w/d) im Geschäftsbereich Baumanagement Bund

Frankfurt (Oder)
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Sachbearbeiter/in für Gebäude-, Energie- und Versorgungstechnik (m/w/d) im Geschäftsbereich Baumanagement Bund

Potsdam
Westfälische Hochschule

Professur Wechselstromtechnik und elektrische Energieversorgung (W2)

Gelsenkirchen
Westfälische Hochschule

Professur Leistungselektronik und Elektrische Maschinen (W2)

Gelsenkirchen
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

W1-Professur für Maschinenelemente im Kontext der Elektromobilität (Tenure Track)

Erlangen
ESTW-Erlanger Stadtwerke AG

Prokurist / Bereichsleiter (m/w/d) Produktion und technische Dienstleistungen für eine klimaneutrale Energieerzeugung der Zukunft

Erlangen
Technische Hochschule Mittelhessen

W2-Professur mit dem Fachgebiet Biomedizinische Elektronik

Gießen
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen des Verlags

Meistgelesen aus der Kategorie Telekommunikation