Rohstoffsicherheit 22. Jun 2021 Von André Weikard

Dera-Studie ermittelt kritische Rohstoffe für das Jahr 2040

Die grüne Wende sorgt für einen Nachfrageschub bei einer ganzen Reihe von Rohstoffen. Die allermeisten müssen nach Deutschland eingeführt werden. Entsprechend sensibel ist die Industrie hierzulande für Lieferengpässe und schwankende Preise. Die 2021 neu aufgelegte Studie „Rohstoffe für Zukunftstechnologien“ liefert Orientierung.

Die Versorgung mit Batterierohstoffen wie Lithium oder Kobalt gilt gleichermaßen als anfällig wie bedeutsam für den Wirtschaftsstandort Deutschland in der Zukunft.
Foto: panthermedia.net/sdecoret

Deutschland ist als Hochtechnologiestandort und wegen seiner großen Importabhängigkeit von Rohstoffen besonders anfällig für mögliche Unterbrechungen in der Rohstoffversorgung. Die Deutsche Rohstoffagentur (Dera) hat nun bereits zum dritten Mal die Studie „Rohstoffe für Zukunftstechnologien“ in Auftrag gegeben, um die entsprechenden Preisrisiken besser abschätzen und potenziellen Lieferengpässen begegnen zu können.

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) haben eine Prognose für den Rohstoffbedarf für 33 Zukunftstechnologien im Jahr 2040 erarbeitet. Die gemeinsame Studie geht insbesondere der Frage nach, wie sich die Rohstoffnachfrage durch den Einsatz neuer Technologien verändern könnte und welche Rohstoffe zum einen besonders bedeutsam, zum anderen besonders knapp werden könnten.

Online-Vorstellung der Studie mit Keynote und Experten-Talk

Die Studienergebnisse werden am 1. Juli in der virtuellen Veranstaltung „Rohstoffe für Zukunftstechnologien 2021“ vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen und wird ergänzt durch eine kurze Keynote „E-Mobilität – Rohstoffe und Carbon Footprint“ von Marko Gernuks, Manager Life Cycle Assessment, Rohstoffanalysen und Recycling bei der Volkswagen AG.

Zudem diskutieren die Autoren der Studie ihre Ergebnisse mit Herrn Gernuks sowie dem Leiter der Deutschen Rohstoffagentur (Dera), Peter Buchholz.

Die Anmeldung zur Veranstaltung am 1. 7. 2021 von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr erfolgt unter:

www.rohstoffe-zukunft.de/

Eine Aufzeichnung wird kurz darauf auf dem GeoChannel der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BRG) abrufbar sein:

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