Digitalisierung 09. Feb 2024 Lesezeit: ca. 2 Minuten

BASF setzt auf die künstliche Intelligenz

BASF treibt die Digitalisierung in der Chemiebranche voran und setzt dabei verstärkt auf künstliche Intelligenz, um Sicherheitslücken zu vermeiden und innovative Lösungen zu entwickeln.

PantherMedia B636947056
Sicherer Fortschritt in der Chemiebranche durch KI-gestützte Digitalisierung?
Foto: PantherMedia / mdisk2514@gmail.com

BASF strebt eine verstärkte Integration digitaler Technologien an, ohne dabei Sicherheitslücken für Cyberangriffe zu eröffnen. Hierbei fokussiert sich das Unternehmen zunehmend auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Die BASF-Gruppe erkennt ein erhebliches Potenzial für den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Chemieindustrie.

„Die Frage ist nicht, ob KI einen wesentlichen Einfluss auf Industrieunternehmen haben wird, sondern, wie schnell das geschieht“, zitiert die dpa Worte des Chief Digital Officers Dirk Elvermann. BASF erprobe KI mit Tausenden von Mitarbeitenden, wobei betont werde, dass jede Einheit spezifische Erfahrungen mache.

Lesen Sie auch: Führungswechsel bei BASF: Markus Kamieth wird neuer Vorstandsvorsitzender

Künstliche Intelligenz im Bereich der Handspülmittel

BASF gibt als Beispiel an, dass ein digitales Tool im Bereich der Handspülmittel künstliche Intelligenz nutzt, um eine leistungsfähigere Plattform für digitale Kundenanfragen zu schaffen. In der Landwirtschaft werde hingegen maschinelles Lernen eingesetzt, um Landwirte mit Algorithmen beim effizienten Pflanzen zu unterstützen.

Elvermann erklärte, dass das enorme Potenzial von künstlicher Intelligenz derzeit noch nicht genau abgeschätzt werden könne. Es werde darauf hingewiesen, dass sie es ausprobierten, beispielsweise sei ChatGPT nicht als Open Source verfügbar, sondern werde geschützt in ihrer Domäne erprobt. Es werde betont, dass es wichtig sei, sich daran zu gewöhnen, mit generativer künstlicher Intelligenz zusammenzuarbeiten. Die angestrebten Ziele seien Effizienzsteigerungen sowie das Erschließen von Wachstumschancen und neuen Geschäftsmodellen.

Lesen Sie auch: BASF: Wie das größte Chemieunternehmen der Welt die Netto-Null schaffen will

Cybersecurity und kritische Infrastruktur

BASF setze bei der Digitalisierung darauf, mit einem wachsamen Blick und fortlaufender Risikoabwägung zu arbeiten. „Cybersecurity ist extrem wichtig. Wir sind kritische Infrastruktur – dementsprechend müssen wir unsere Anlagen und unser geistiges Eigentum schützen“, sagte Elvermann. Er erklärte zudem, dass einer der Hauptzugangspunkte für Angriffe derzeit Cyber sei. Daher sei das Ziel, die entwickelten digitalen Lösungen von Anfang an so abzusichern, dass keine Zwischenfälle auftreten können. (dpa/ili)

Themen im Artikel

Ein Beitrag von:

Stellenangebote

Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Architekt/in oder Ingenieur/in für Hochbau (m/w/d) im Baubereich Bund

Prenzlau
DEKRA Automobil GmbH

Fachkraft Arbeitssicherheit & Gesundheit (m/w/d)

Stuttgart
DEKRA Automobil GmbH

Ausbildung Sachverständiger Elektrotechnik Baurecht (m/w/d)

Stuttgart
DEKRA Automobil GmbH

Sachverständiger Kfz Unfallrekonstruktion (m/w/d)

Stuttgart
DEKRA Automobil GmbH

Sachverständiger Anlagensicherheit AwSV (m/w/d)

Stuttgart
DEKRA Automobil GmbH

Sachverständiger vorbeugender Brandschutz (m/w/d)

Stuttgart
DEKRA Automobil GmbH

Sachverständiger Druckbehälter & Anlagen (m/w/d)

Stuttgart
DEKRA Automobil GmbH

Ausbildung Sachverständiger Anlagensicherheit AwSV (m/w/d)

Reutlingen
DEKRA Automobil GmbH

Sachverständiger Elektrotechnik Baurecht (m/w/d)

Reutlingen
DEKRA Automobil GmbH

(Ausbildung) Kfz Prüfingenieur Fahrzeugprüfung (m/w/d)

Balingen
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen des Verlags

Meistgelesen aus der Kategorie Unternehmen