Karrierepodcast „Prototyp“ 08. Sep 2022 Von Peter Sieben

Wie im Bewerbungsgespräch mit Stressfragen umzugehen ist

Um Bewerberinnen und Bewerber einem Härtetest zu unterziehen, gehen Personaler und Personalerinnen zuweilen an die Grenze des Erlaubten. Karrierecoach Katrin Plangger erklärt im Podcastgespräch, wie Sie in Stresssituationen souverän bleiben.

„Was hassen Sie an Ihrem Job am meisten?“ Solche Fragen versetzen im Vorstellungsgespräch schnell in Stress. Doch im Zweifel gilt: „Bleiben Sie spontan und authentisch“, rät Karrierecoach Katrin Plangger.
Foto: panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Wenn Sie ein Superheld wären: Was für eine Superkraft hätten Sie dann? Und wo wir gerade dabei sind: Was hatten Sie heute zum Frühstück? Und was hassen Sie an Ihrem Job am meisten? Keine Sorge, Sie müssen diese Fragen jetzt nicht beantworten. In einem Vorstellungsgespräch aber unter Umständen schon. Mit diesen sogenannten Stressfragen wollen Personalerinnen und Personaler ihren Bewerberinnen und Bewerbern auf den Zahn fühlen und sie aus der Reserve locken.

Echte Richtig-oder-Falsch-Antworten gibt es eigentlich nicht, es geht darum: Wie reagieren Sie? Wie gehen Sie mit Provokationen um? Wie kreativ und souverän sind Sie bei Ihren Antworten? Im Zweifel gilt: Bleiben Sie spontan und authentisch. Und doch gibt es Methoden, sich auf solche schwierigen Fragen, die vordergründig nichts mit Ihren fachlichen Kompetenzen zu tun haben, vorzubereiten. Darüber spricht Karriere- und Bewerbungscoach Katrin Plangger in der aktuellen Ausgabe von „Prototyp“ mit Moderator Peter Sieben.

Gut vorbereitet in das Bewerbungsgespräch gehen

Im Bewerbungsgespräch kann Humor helfen

„Eine beliebte Frage ist: Was hat Ihnen an Ihrem letzten Job nicht gefallen? Hier kann man schnell aufs Glatteis geraten“, so Plangger. „Deshalb sollten Sie sich auf derartige Fragen vorbereiten.“ Zwar kann man im Vorhinein nicht wissen, ob und mit welchen ungewöhnlichen Fragen genau man konfrontiert wird. Doch Übung hilft, souverän und ruhig zu bleiben. Das gilt auch für Nachfragen, die die Personalerin oder der Personaler eigentlich gar nicht stellen dürfte – aber manchmal eben trotzdem stellt.

Etwa wenn es um die persönliche Familienplanung oder Betriebsgeheimnisse geht. „Theoretisch dürfen Sie lügen, wenn solche Fragen kommen. Aber ich würde raten, mit einer Gegenfrage und mit Humor zu kontern. Und bei Fragen nach Betriebsgeheimnissen will man testen, wie loyal Sie sind. Darauf sollten Sie sich auf keinen Fall einlassen“, rät Plangger.

Tipps für die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch

Worauf es noch im Bewerbungsgespräch ankommt, wie man einen guten ersten Eindruck hinterlässt und wie man sich und seine Fähigkeiten smart ins rechte Licht rückt, verrät die Expertin in der aktuellen Ausgabe unseres Karrierepodcasts „Prototyp“.

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