Additive Fertigung 30. Jun 2022 Von Stefan Asche

Gedrucktes Fahrrad bietet Fahrspaß dank Form mit Funktion

Die junge Urwahn Engineering GmbH aus Magdeburg nutzt die Möglichkeiten des 3D-Drucks, um einen leichten Stahlrahmen für Fahrräder zu bauen. Er kommt ohne aktive Federelemente aus, bietet aber trotzdem Komfort.

Kein Sattelrohr – aber Federkomfort: Die additive Fertigung macht dieses Design möglich.
Foto: Urwahn Engineering GmbH

„Bin ich blind? Fehlt da nicht was?“ Viele Passanten reiben sich verwundert die Augen, wenn ein Fahrrad des Magdeburger Jungunternehmens Urwahn an ihnen vorbeizieht.

Nachhaltig produzieren und dabei Kosten senken – 3D-Druck sei Dank!

Hintergrund: Der Rahmen hat offensichtlich kein durchgängiges Sattelrohr! Aber das ist noch nicht alles. Auch unter den Lackschichten verbergen sich etliche Besonderheiten: So stammen verschiedene, hoch belastete Teile – etwa das Steuerrohr oder das Tretlagergehäuse – aus dem 3D-Drucker. Denn nur mit diesem Fertigungsverfahren ist die futuristische Rahmengeometrie realisierbar.

Die Gründer und Geschäftsführer von Urwahn: Sebastian Meinecke und Ramon Thomas (v.l.).
Foto: Urwahn Engineering GmbH

Keine Probleme mit Materialermüdung

Doch dem Urwahn-Mitgründer Sebastian Meinecke geht es nicht darum, Aufmerksamkeit zu erhaschen. Form und Funktion würden eine fahrerfreundliche Kombination eingehen. Das spezielle Stahlgerüst könne nämlich federn – zusätzliche Dämpfer seien obsolet. Probleme mit der Steifigkeit oder Materialermüdung gebe es nicht.

Techniktrends für Fahrradfans

Sämtliche Details im Podcast

Details zum aufwendigen Herstellungsprozess, dem Fahrgefühl, den Personalisierungsmöglichkeiten, der optionalen Motorisierung und den Preisen der verschiedenen Modelle erfahren Sie im Podcast „Druckwelle“, Folge 45 – also hier:

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