Elektromobilität 09. Jan 2024 Lesezeit: ca. 1 Minute

Bosch und VW: Autonomes Laden und Parken auf der CES vorgestellt

Bosch und VW haben auf der CES neue Technologien für autonomes Laden und Parken vorgestellt, um die Elektromobilität weiter voranzutreiben.

Bosch und die Volkswagen-Tochtergesellschaft Cariad testen das fahrerlose Parken und Aufladen auf Basis des automatisierten Valet Parkens.
Foto: Bosch

Bosch und VW testen die Möglichkeit, Elektroautos autonom zu einer Ladesäule zu steuern und dort die Batterien aufzuladen. Nach dem Aufladen suchen die Fahrzeuge automatisch einen freien Parkplatz im Parkhaus. Auf der Technikmesse CES in Las Vegas präsentierten der Autozulieferer und Volkswagens Softwaretochter Cariad diese fortschrittliche Funktion. Die Unternehmen sehen darin eine Lösung für Probleme wie Wartezeiten an den Ladesäulen und Strafgebühren für Fahrer, die ihre Fahrzeuge nach dem Laden nicht zeitnah entfernen.

Das automatisierte Ladesystem wird im Entwicklungsparkhaus von Bosch in Ludwigsburg erprobt. Hierbei übernimmt ein Roboterarm das Ein- und Ausstecken des Ladekabels. Die Technologie, die es Fahrzeugen ermöglicht, selbstständig einen Parkplatz im Parkhaus zu finden, existiert schon seit einiger Zeit. Diese Einrichtung ist am Stuttgarter Flughafen für Autofahrer mit entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen zugänglich. Laut Bosch hat das Unternehmen damit begonnen, weitere Parkhäuser in Deutschland mit der erforderlichen Technik auszustatten. Wie das System funktioniert, wird in folgendem Video gezeigt.

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Automatisiertes Parken und automatisierter Ladevorgang

„Automatisierung spielt eine Schlüsselrolle bei der Mobilitätswende und dem Übergang zur Elektromobilität. Mit unseren beiden Services Automated Valet Parking und Automated Valet Charging verschaffen wir den Nutzern ein komfortableres Mobilitätserlebnis“, wird Manuel Maier, Vice President Product Area Cross Domain Parking Level 4 bei Bosch, in einer Pressemitteilung zitiert.

„Elektrofahrzeuge unkompliziert laden zu können, mindert die Reichweitenangst und ist Voraussetzung für eine breite Akzeptanz von Elektromobilität. Vor diesem Hintergrund können Bosch und Cariad das Parken und Laden noch effizienter und komfortabler machen.“

Bosch will Einsatz neuer KI-Lösungen in der Produktion deutlich beschleunigen

Rolf Dubitzky, Leiter Parken bei Cariad, sieht ebenfalls großes Potenzial in dieser Zusammenarbeit: „Wir freuen uns ganz besonders, gemeinsam mit Bosch die Zukunft des automatisierten Parkens und Ladens zu gestalten. Durch unsere Kooperation können wir die Technologien frühzeitig in der Fahrzeugentwicklung testen, um sie nachhaltig zu implementieren und Kunden ein bestmögliches Nutzererlebnis bieten zu können.“

Die Infrastruktur lenkt das Fahrzeug zu einem Parkplatz, wo ein Roboter die Ladeklappe öffnet, das Ladekabel automatisch anschließt und nach Abschluss des Ladevorgangs wieder entfernt. Nachfolgend kehrt das Fahrzeug autonom zu einem Stellplatz ohne Lademöglichkeit zurück und schafft Platz für das nächste Elektrofahrzeug mit niedrigem Akkustand. Auf diese Weise können mehrere Fahrzeuge ohne menschliches Eingreifen geladen und abgestellt werden. Dies erhöht die Effizienz der Ladeinfrastruktur, optimiert die Nutzung von Ladestationen und reduziert für den Kunden das lästige Warten an der Ladesäule.

VW und BMW gut aufgestellt in Sachen Elektromobilität

System namens Parkie von HL Mando

Das südkoreanische Unternehmen HL Mando arbeitet an einer Technologie, die das Einparken ohne zusätzliche Technologie automatisiert. Auf der CES präsentiert das Unternehmen ein System namens Parkie. Dabei handelt es sich um eine flache Plattform mit Elektromotoren, die sich unter das Fahrzeug bewegt, es anhebt und auf dem Parkplatz positioniert. Ein Hauptvorteil dieses Systems ist, dass es den Parkraum effizienter nutzen kann; Parkie kann seitlich manövrieren und ist nicht auf den Drehradius des Fahrzeugs beschränkt. Die Plattform ist in der Lage, Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu 3 t zu bewegen, und eine Batterieladung reicht für bis zu fünf Stunden. HL Mando plant, diese Plattformen für etwa 100 000 $ pro Stück an Parkplatzbetreiber zu verkaufen. (ili/dpa)

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