Biotechnologie 28. Sep. 2023 Von Bettina Reckter Lesezeit: ca. 1 Minute

Merck: Weltweit einmalig mit mRNA-Technologie entlang der gesamten Wertschöpfung

Als erstes Unternehmen weltweit will Merck alle kritischen Phasen von der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von mRNA-Produkten abdecken. Dazu wurden jetzt in Darmstadt und Hamburg zwei neue Produktionslinien für mRNA-Wirkstoffe eröffnet.

Zwei neue Produktionsanlagen für mRNA-Wirkstoffe hat Merck jetzt in Darmstadt und Hamburg eröffnet.
Foto: Merck

„Die mRNA-Technologie ist zur bahnbrechenden Innovation dieses Jahrhunderts avanciert und verspricht großes Potenzial, ein breites Spektrum an Erkrankungen wie Krebs, Herzkrankheiten und Muskeldystrophie nicht nur behandeln, sondern möglicherweise auch zu heilen“, sagt Dirk Lange, Leiter Life Science Services im Unternehmensbereich Life Science von Merck. Die Darmstädter seien der erste Anbieter weltweit, der die gesamte mRNA-Prozesskette von der Entwicklung über die Herstellung bis hin zur Vermarktung für seine Kunden effizient abdecken wolle.

Insgesamt investiert das Technologieunternehmen 1 Mrd. € in die Weiterentwicklung von mRNA-Technologien und den Ausbau der Kapazitäten im Bereich mRNA. Neben den beiden Produktionslinien in Hamburg und Darmstadt gehören auch Akquisitionen wie die von AmpTec und Exelead zum Investitionsvolumen. Rund 28 Mio. € flossen allein in die neuen GMP-konformen (Good Manufacturing Practice) Produktionsstätten für mRNA-Wirkstoffe. Dort entstehen nach Firmenangaben 75 neue Arbeitsplätze.

Das Serviceangebot umfasst auch präklinische bis kommerzielle Kapazitäten für monoklonale Antikörper und rekombinante Proteine, virale Vektoren, kleine Moleküle und hochaktive Wirkstoffe, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate sowie integrierte analytische Entwicklung, Biosicherheitsprüfung und Produktcharakterisierung.

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Zusammenarbeit mit der Charité Berlin treibt Forschung voran

„Als Forscherin, die sich der Suche nach Heilungsmöglichkeiten durch den Einsatz von mRNA-Technologie widmet und von deren Heilungspotenzial überzeugt ist, hat die Zusammenarbeit mit Merck dazu beigetragen, meine Forschung zu Therapien für Muskeldystrophie voranzutreiben“, sagt Simone Spuler, Leiterin des Myology Lab am Experimental and Clinical Research Center (ECRC), einer gemeinsamen Einrichtung des Max Delbrück Center for Moleculare Medicine als Teil der Helmholtz-Gemeinschaft und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

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