Aus den Unternehmen 21. Sep 2022 Von Martin Ciupek

Physik Instrumente bringt Hightech exakt in Position

Aus der Halbleiterindustrie kaum wegzudenken und längst in vielen weiteren Anwendungen im Einsatz, das sind die Antriebe und Lösungen von Physik Instrumente aus Karlsruhe.

Hexapoden wie diesen baut PI für hochpräzise Positionieraufgaben. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen weitere Produkte auf Basis von Piezokeramik.
Foto: Physik Instrumente

Egal ob in der Produktion von Hochleistungselektronik oder bei präzisen Beobachtungen im Weltraum – laut Markus Spanner, dem Chief Executive Officer (CEO) von Physik Instrumente (PI) aus Karlsruhe, spielen hochgenaue Antriebslösungen seines Unternehmens hier eine wesentliche Rolle. Sie werden z. B. dazu eingesetzt, Halbleiter und andere Präzisionsprodukte wirtschaftlich in hoher Genauigkeit fertigen zu können. In anderen Fällen werden sie aber auch direkt in Produkte wie Teleskope und Satelliten eingebaut, um eine zuverlässige Kommunikation zu ermöglichen. PI’s Chief Technology Officer (CTO) Markus Czanta fasst es in einem Satz zusammen: „Wir kommen überall dort ins Spiel, wo eine Genauigkeit im Mikrometerbereich für die Positionierung nicht mehr ausreicht.“

Mit optomechanischen Komponenten startete PI im Jahr 1970

Ursprünglich entwickelte und vertrieb das 1970 aus dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching ausgegründete Unternehmen optomechanische Komponenten, mit denen Laser justiert und Laserstrahlen gesteuert werden. Sieben Jahre später zog PI nach Waldbronn bei Karlsruhe. Zum Portfolio des von Karl Spanner geleiteten Unternehmens gehörten damals erstmalig piezokeramische Aktoren für die Feinjustage optischer Weglängen. Nach dem Einstieg in den US-Markt sorgten die Badener 1991 mit ihren Hexapoden weltweit für Aufmerksamkeit.

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