Sechster Weltklimabericht des IPCC 05. Apr 2022 Von Hans-Christoph Neidlein

Klimaschutz: Abwarten hilft nicht mehr

Beim jüngsten Bericht des Weltklimarats IPCC stehen Maßnahmen zur Minderung des Klimawandels im Mittelpunkt. Die Botschaft ist durchaus optimistisch – wenn nur endlich entsprechend konsequent umgesteuert wird. Das aber muss auch dringend geschehen.

So einfach wird es nicht werden, unser Leben klimafreundlich umzustellen. Nötig ist es, sagt der neue Bericht des Weltklimarats IPCC.
Foto: PantherMedia/nirutdps

Der dritte Teil des sechsten Sachstandsberichts des IPCC beschreibt, was die Menschheit tun muss, um den Klimawandel bei einer Erwärmung von 1,5 °C zu stoppen. Nötig hierfür ist ein breites Bündel von Maßnahmen: Ausstieg aus fossilen Energien und Ausbau der erneuerbarer Energieträger, grünere Städte, Erhalt der Wälder, nachhaltige Landwirtschaft, gesündere Ernährung, eine andere Mobilität oder Abscheidung und Speicherung von CO2 und flankierende politische Maßnahmen.

Der CO2-Entzug

„Der heute vorliegende IPCC-Bericht zeigt eindrucksvoll, dass wir das Potenzial haben, den Klimawandel zu mindern“, erklärte am Abend des 4. April 2022 Hoesung Lee, der seit 2015 Vorsitzender des Weltklimarats ist. „Wir befinden uns an einem Scheideweg. Jetzt ist die Zeit zum Handeln gekommen. Wir haben die Instrumente und das Know-how, um die Erwärmung zu begrenzen und eine lebenswerte Zukunft zu sichern“, unterstrich der südkoreanische Ökonom.

Stark gesunkene Kosten für erneuerbare Energien machen Klimaforschung Mut

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