Chipdesign für Mobilfunk und KI 17. Jan 2024 Von Elke von Rekowski Lesezeit: ca. 2 Minuten

Nokia investiert 360 Mio. € für Chipentwicklung in Deutschland

Nokia will insgesamt 360 Mio. € in Deutschland investieren und damit künftige Mobilfunkgenerationen und künstliche Intelligenz (KI) mit neu entwickelten Mikroprozessoren vorantreiben. Profitieren sollen die Firmenstandorte Ulm und Nürnberg.

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Nokia will stärker in Deutschland in die Entwicklung von Mikrochips investieren.
Foto: panthermedia.net/vladystock

Das Unternehmen beteiligt sich damit über vier Jahre an einem europäischen IPCEI-Projekt (Important Projects of Common European Interest). IPCEI wurde 2023 von der EU-Kommission genehmigt und soll unter anderem dazu beitragen, die Unabhängigkeit Europas von außereuropäischen Chiplieferanten zu stärken. Für Deutschland sind dazu 4 Mio. € im Fördertopf.

Die Mehrheit von Nokias 360-Mio.-€-Deutschland-Investition stammt vom Unternehmen selbst, der Rest kommt aus Fördermitteln. Das Nokia-Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern gefördert.

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Systems-on-Chips aus Deutschland für künftigen Mobilfunk

Im Rahmen des Projekts sollen Systems-on-Chips für Funk- und Optikprodukte in zukünftigen Mobilfunksystemen entwickelt werden, so der Plan. Neben dem 5G-Advanced-Standard ist damit der 5G-Nachfolger 6G gemeint, der 2030 an den Start gehen soll. Während der Standort Ulm auf den Bereich Mobilfunk spezialisiert ist, liegt der Fokus in Nürnberg auf optischen Systemen. „Wir haben perspektivisch vor, die Standorte weiter zu stärken“, so ein Nokia-Sprecher gegenüber den VDI nachrichten.

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Deutschland wichtig für Forschung und als Absatzmarkt

Die neuen Mikroprozessoren sollen möglichst energieeffizient arbeiten, um die europäischen Klimaziele einhalten zu können. Aus diesem Grund arbeitet das Unternehmen laut eigenen Angaben eng mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.

Die im Rahmen des Projekts entwickelten Mikroelektroniksysteme sollen dazu beitragen, Netze gleichzeitig energieeffizienter und leistungsfähiger zu machen. „Ich bin überzeugt, dass diese Investition einen bedeutenden Beitrag für die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Mikroelektronik darstellt“, so Eleftherios Papadopoulos, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Nokia in Deutschland. Er betont den hohen Stellenwert Deutschlands, was sowohl im Hinblick auf die hier geleistete Forschung und Entwicklung als auch auf den Absatzmarkt Deutschland gelte.

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