Neuer Kampfpanzer für die Bundeswehr 11. Juli 2022 Von Sebastian Wolking Lesezeit: ca. 5 Minuten

MGCS: Dem Nachfolger des Leopard 2 droht ein frühes Ende

Es ist eines der Leuchtturmprojekte für Olaf Scholz‘ Zeitenwende. Der deutsch-französische Kampfpanzer „Main Ground Combat System“ (MGCS) soll Russland abschrecken, Deutschland und Europa wehrhaft machen. Doch die Gefahr des Scheiterns war noch nie so groß wie heute.

Mehr als ein halbes Jahrhundert sollte der Leopard 2 als Kampfpanzer bei der Bundeswehr dienen. Wird MGCS eingestellt, können noch ein paar Jahrzehnte dazu kommen.
Foto: U.S. Army Europe photo by Visual Information Specialist Markus Rauchenberger/public domain

„Europa muss eigene Antworten auf Sicherheitsfragen geben können. Wir müssen selber abschrecken können“, sagte Christine Lambrecht Ende Juni auf der Tiergartenkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. Militärische Großmacht müsse und solle Europa werden, so die Verteidigungsministerin, wenn man sich in Moskau, Peking und Teheran Gehör verschaffen wolle.

Bei der Rüstung wolle man „stark miteinander zusammenarbeiten“, erklärt Verteidigungsministerin Christine Lambrecht „Aber das wird ein steiniger Weg. Das ist kein Selbstläufer.“ Mit FCAS und MGCS stehen aktuell zwei zentrale Projekte auf der Kippe. Foto: Bundeswehr/Tom Twardy

Ein Mittel der Abschreckung soll das sogenannte Main Ground Combat System (MGCS) werden. Nicht nur ein Kampfpanzer mit Turm und Kanone. Sondern auch die Plattform für ein vernetztes Kampfsystem, das Fahrzeuge mit Hochgeschwindigkeitslenkwaffen, Laserwaffen, Drohnenunterstützung, Sensoren, künstlicher Intelligenz, Führungs- und Kommunikationsplattformen umfassen könnte. Die Einzelheiten stehen noch nicht fest. Beziehungsweise: Sie stecken fest.

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